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X (früher Twitter)

15. April 2026

Fabian Schwarzenbach

Deepfakes: Apple drohte, Grok aus App Store entfernen

Zu Beginn des Jahres sorgte Grok für Schlagzeilen, als der Chatbot von Elon Musk ungehindert pornografische Inhalte bekannter und jugendlicher Personen erstellte. Einem exklusiven Bericht nach wollte Apple die App damals aus dem App Store entfernen.

Das geht aus einem Schreiben hervor, dass dem Sender NBC News vorliegt. Demnach hat Apple US-Senatoren im Januar mitgeteilt, das Groks Fähigkeiten gegen Apples App Store-Richtlinien verstoßen.

Apple spricht mit X- und Grok-Entwicklern

Grok ist Anfang des Jahres negativ aufgefallen, weil die KI einfache Befehle ohne Einschränkung umsetzte, bei denen Personen auf Bildern – hauptsächlich Frauen und Minderjährige – ohne deren Zustimmung entkleidet und sexualisiert wurden.

Apple und Google gerieten in die Kritik, weil die Apps weiterhin über den App und Play Store verfügbar waren, offizielle Aussagen gab es damals nicht. Nun geht aus dem veröffentlichten Schreiben hervor, dass Apple sowohl mit Entwicklern von Grok als auch des Twitter-Nachfolger X, in den der Chatbot integriert ist, Gespräche geführt hat. Apple habe demnach damit gedroht, Grok aus dem App Store zu entfernen, sollte das Verhalten nicht angepasst werden.

Das erste Update von X wurde abgelehnt, da die Änderungen nicht weit genug gingen. Die jetzige Version wurde zwar entschärft, laut einem weiteren Bericht von NBC News generiert Grok aber immer noch freizügige Deepfakes von hochgeladenen Fotos.

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